Der Komponist und Pianist Marian Lux
wurde am 24.11.1982 in Bad Freienwalde an der Oder geboren. Bereits mit vier
Jahren begann er mit dem Klavierspielen; mit sechs Jahren erhielt er den ersten
Unterricht. Mit 15 Jahren trat er als Solist mit dem Staatsorchester
Frankfurt/Oder auf und spielte Beethovens 1. Klavierkonzert. 1998 wechselte er
auf das Musikgymnasium „Carl-Phillip-Emmanuel-Bach“ in Berlin, wo er zusätzlich
von Thomas Just im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ unterrichtet wurde.
Während seiner Ausbildung nahm Marian mehrmals
erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teil und erhielt unter anderem
einen ersten Preis in der Kategorie Duo: Klavier und ein Blasinstrument.
2004 begann er das Studium für
Medienkomposition (Schwerpunkt Filmmusik) an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Herrn Professor Wefelmeyer.
Bereits ein Jahr zuvor erfolgte die Aufführung
einer eigenen Komposition („Filmfarben“) für sinfonisches Blasorchester und
Klavier im Großen Sendesaal des SFB, bei der Marian auch als Solist
mitwirkte. Im selben Jahr kam es zur Uraufführung des Stückes „Facetten für
Kammerorchester“ mit der „Klangfonie“ in Eisenach,
welches von Marian selbst dirigiert wurde.
In der Folgezeit nahm Marian mehrere
Filmmusiken für Kurzfilme mit dem Filmorchester Babelsberg und dem
Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg auf. Im Jahr 2006 gewann er den Preis
für die Beste Filmmusik beim Filmfestival „INT. FF Expresion“
in Corto, San Miguel (Mexiko) für den Film „Bass in Contra“
von Alex Schmidt.
2005 wurde sein Sinfoniestück „Dreamwalks“ im Konzerthaus Berlin unter der Leitung von
Sebastian Weigle uraufgeführt. Es folgten weitere
Aufführungen, darunter im Opernhaus Graz, mit dem Staatsorchester Wiesbaden und
in Litauen mit der „Jungen Philharmonie Brandenburg“.
Im Sommer 2007 nahm Marian am „Composer’s Lab“ des „8th Moonstone
Filmmaker’s Lab“ in Ilmenau, Thüringen teil. Hier war
er einer von acht jungen Komponisten in der Master Class
des weltbekannten Filmmusikers Patrick Doyle aus England (Harry Potter &
der Feuerkelch, Hamlet, Bridget Jones, Frankenstein).
Gegenwärtig lebt und arbeitet Marian in
Berlin, wo er vorwiegend als Filmmusiker tätig ist.
So komponierte er zusammen mit Andreas Bick die Musik für die RTL- Fernsehserie „Die
Familienanwältin“ (2005/06) sowie für die erfolgreiche ARD-Serie „Der Dicke“
mit Dieter Pfaff (2007/2008).
Neben der Arbeit für’s
Fernsehen komponiert Marian gerade die Musik für die Kinodokumentation „Die
Eroberung der inneren Freiheit“. Zum Ende des Jahres 2008 wird er für die
Regisseurin Alex Schmidt, mit der er seit Langem eng zusammenarbeitet, seinen
ersten abendfüllenden Kinofilm vertonen.
Auch als Pianist und Arrangeur hat sich
Marian in Berlin einen Namen gemacht. Er arbeitet mit so unterschiedlichen
Künstlern wie Arnold Krohne, Betty Vermeulen oder Nina Omilian
zusammen. Hierbei bewegt sich sein künstlerisches Schaffen immer zwischen
Klassik, Jazz und Rock/Pop.
Diese drei Stilrichtungen will Marian auch in seiner ersten Rockoper
zusammenführen, an der er gerade zusammen mit Nina Omilian
arbeitet. Premiere soll 2009 sein.